Cabaret
Do., 30.07.2009, 20:00 Uhr
Produktion: Burgfestspiele Bad Vilbel
Buch: J. Masteroff
Musik: J. Kander
Texte: F.Ebb
Fassung von C. Walker | Deutsch von R. Gilbert | nach "Ich bin eine Kamera" von J. v. Druten und Erzählungen von C. Isherwood
Regie: Egon Baumgarten
Musikal. Leitung: Thomas Lorey
Choreographin: Mecki Fiedler
Ausstattung: Prof. Thomas Pekny
Regie-Assistenz|Inspizienz: Alexander Katt
Hospitanz: Lea Walde
Sally Bowles: Britta Balzer
Conférencier: Matthias Pagani
Ernst Ludwig: Thomas Schweins
Fräulein Kost: Sissy Staudinger
Cliff: Alen Hodzovic
Fräulein Schneider: Marina Edelhagen
Herr Schulz: Michael Hiller
Girl/Ensemble/Cover Sally: Natalya Bogdanis
Matrose/Ensemble: Sebastian Coors
Girl/Ensemble/Gorilla: Nicole Gütling
Girl/Ensemble: Mareike Hüsing
Girl/Ensemble: Manja Kloss
Matrose/Ensemble: Tim Ludwig
Die Musiker
Schlagzeug: Thomas Elsner
Bass: Stefan Kreuscher
Reed: Andreas Pompe
Reed: Heinz Lyko
Posaune: Andreas Weil
Milen Boubbov
Andreas Neuwirth
"Willkommen, bienvenue, welcome" im atemlosen Rausch der 30er Jahre eines amüsierwütigen Berlin. Das Leben pulsiert im zwielichtigen Milieu des Kit-Kat-Clubs, wo nicht nur die Nachtclubsängerin Sally Bowles am Abgrund entlang tanzt...
Ein weltweit außergewöhnlich erfolgreiches Musical. Berlin zu Beginn der 1930er Jahre. Cliff Bradshaw, ein junger amerikanischer Schriftsteller, reist nach Berlin, um dort einen Roman zu schreiben. Durch die Bekanntschaft mit Ernst Ludwig kommt er in der Pension des ältlichen Fräulein Schneider unter. Über Ludwig lernt Cliff auch den Kit-Kat-Club kennen, wo er die englische Sängerin Sally Bowles trifft. Sie ist der Star der Show – und dies nicht nur wegen ihres künstlerischen Talentes. Als Sally gefeuert wird, nimmt sie Zuflucht in Cliffs Pensionszimmer, und die beiden werden ein Paar. Auch zwei anderen Pensionsbewohnern begegnet, wenn auch spät, das Glück. Herr Schultz nämlich wirbt erfolgreich um Fräulein Schneider. Doch als sich auf der bald folgenden Verlobungsfeier herausstellt, dass Schultz Jude (und der als Gast anwesende Ernst Ludwig Nationalsozialist) ist, kann Fräulein Schneider sich der heraufziehenden vergifteten Atmosphäre nicht entziehen. Die Verlobung wird gelöst, Herr Schultz verlässt die Pension. Nach diesem Vorfall möchte Cliff Deutschland verlassen, wohingegen Sally weiter von ihrer großen Karriere in Berlin träumt. Als sie dann das gemeinsame Kind abtreibt, hält den Amerikaner nichts mehr. Die Zurückbleibenden aber sehen einer ungewissen Zukunft entgegen.
Die vom Ragtime und frühen Jazz inspirierte Musik Kanders sowie die durch Masteroff eingefügten revueartigen Nummern im Kit-Kat-Club, die die Handlung einrahmen, bilden eine Reminiszenz an die Musicals der 1920er Jahre.
Kritik Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.06.2009
Kritik Frankfurter Rundschau, 13.06.2009