Die fromme Helene
„Das Gute – dieser Satz steht fest – Ist stets das Böse, was man lässt!“ Ei ja! – da bin ich wirklich froh! Denn, Gott sei Dank! I c h bin nicht so!!“ Bilder werden zu Musik – frech, witzig, ironisch, spöttisch aber auch melancholisch und sehnsüchtig wie Helene. Schumann, Beethoven, Mahler und Brahms haben Markus Neumeyer dabei musikalisch über die Schulter geschaut...
Fr., 01.08.2008, 20:30 Uhr
mit Sabine Fischmann, Till Krabbe, Markus Neumeyer, Berthold Possemeyer
– dieser Satz steht fest – Ist stets das Böse, was man lässt! Ei ja! – da bin ich wirklich froh! Denn, Gott sei Dank! Ich bin nicht so!!“ Hier spricht Wilhelm Busch, vielleicht der wahre Philosoph des 19. Jahrhunderts. Er, der die Menschen nimmt, wie sie eben sind, mit allen Schrulligkeiten, Fehlern und Schwächen! Besonders die Letzteren hat er mit Wonne unter die Lupe genommen und sie dann mit spitzer Zunge und noch spitzerer Feder auf sein unvergessliches „Papier-Theater“ gebannt. Aber was geschieht, wenn seine Geschichte von der frommen Helene nun auf einer wirklichen Bühne spielt? Was wird dann aus der uns so vertrauten Bilder-Geschichte? Der Text ist heute so modern wie damals. Aber was wird aus den genialen Zeichnungen? Die werden zu Musik von Markus Neumeyer – frech, witzig, ironisch, spöttisch, aber auch melancholisch und vor allem so sehnsüchtig wie Helene… Eine Reminiszenz an den Dichter zu dessen 100. Todestag „Das Gute – dieser Satz steht fest – Ist stets das Böse, was man lässt! Ei ja! – da bin ich wirklich froh! Denn, Gott