Der Freischütz
„Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber ist die beliebteste deutsche Volksoper. Musikalische Höhepunkte wie der berühmte Jägerchor, die Arie des Max „Durch die Wälder durch die Auen“, der Jungfernkranz-Chor und die Wolfsschluchtszene haben diese Oper unsterblich gemacht.
Fr., 25.07.2008, 20:00 Uhr
Musikalische Leitung: Johannes Rieger
Inszenierung: André Bücker
Ausstattung: Kordula Kirchmair-Stövesand
Dramaturgie: Aud Merkel
Chöre: Marbod Kaiser
Regieassistenz: Silke Nuss
Regiehospitanz Bertram Beier
Inspizient: Silke Nuss / Matthias Junghans
Souffleuse: Marlies Sturm
Ottokar, böhmischer Fürst - Juha Koskela
Kuno, fürstlicher Erbförster - Klaus-Uwe Rein
Agathe, seine Tochter - Kerstin Pettersson
Ännchen, eine junge Verwandte - Marie Friederike Schöder
Caspar, erster Jägerbursche - Matthias Schaletzky a.G.
Max, zweiter Jägerbursche - Ünüsan Kuloglu
Ein Eremit - Gijs Nijkamp
Kilian, ein reicher Bauer - Matthias Junghans
Carl Maria von Webers bekannteste Oper aus dem Jahr 1821 spielt kurz nach Beendigung des Dreißigjährigen Krieges. Und so hat der Komponist seine Oper selbst beschrieben: „Ein alter fürstlicher Jäger will seinem braven Jägerburschen Max seine Tochter (Agathe) und Dienst geben, und der Fürst ist es zufrieden; doch besteht ein altes Gesetz, dass jeder einen schweren Probeschuss ausführen muss. Ein anderer boshafter, liederlicher Jägerbursche Kaspar hat auch ein Auge auf das Mädel, ist aber dem Teufel halb und halb ergeben. Max, sonst ein trefflicher Schütze, fehlt in der letzten Zeit vor dem Probeschuss alles, ist in Verzweiflung darüber und wird endlich von Kaspar dahin verführt, so genannte Freikugeln zu gießen, wovon sechs unfehlbar treffen, dafür aber die siebente dem Teufel gehört. Diese soll dem armen Mädel gelten, dadurch Max zur Verzweiflung und Selbstmord geleitet werden usw. Der Himmel beschließt es aber anders, beim Probeschuss fällt zwar Agathe, aber auch Kaspar, und zwar letzterer wirklich als Opfer des Satans, erstere nur aus Schrecken – geschützt durch die geweihten Rosen des Brautkranzes, die ihr der ahnungsvolle Eremit am Morgen gab. – Das ganze schließt freudig.” Der Stoff, aus dem die National-Opern sind – jetzt in einer frischen Inszenierung zu erleben.